Vergangenen Samstag trafen die Freistädter auf Vöcklabruck und Laakirchen. Sowohl die Tigers aus Vöcklabruck (3:1), als auch die Papierstädter aus Laakirchen (3:0) konnten trotz teils durchwachsener Leistung bezwungen werden.
 
Im Spiel gegen Vöcklabruck verschlief man den Beginn völlig. Zuspieler Julian Payrleitner, der die gesamte Woche vor den Partien auf Skikurs war und somit auch kein Training absolvieren konnte, fand nur langsam in die Partie. Eine mäßige Serviceleistung auf Seiten von Freistadt und ein toll spielender Karl Mühllehner taten ihr übriges und bescherten den Freistädtern im ersten Satz eine klare 11:4 Niederlage.
In Satz zwei agierten die Freistädter dann auf allen Positionen sicherer und einige Eigenfehler der Gäste brachten den Satzausgleich.
Im dritten Satz zog Vöcklabruck schnell davon und hatte beim Stand von 10:7 bereits drei Satzbälle. Durch sehenswerte Abwehraktionen, ein tolles Zuspiel und einem perfekten Abschluss konnten die Freistädter diesen Satz aber noch zu ihren Gunsten drehen und gewann mit 12:10.
Danach schien der Bann gebrochen und Jean Andrioli & Co zogen schnell auf 7:1 davon. Ab diesem Zeitpunkt befand man sich aber mit dem Kopf bereits in der Kabine und so wurde auch dieser Satz noch einmal spannend. Nach einem Timeout beim Stand von 8:7 und dem Aufweckruf von Trainer Andreas Woitsch zündeten die Freistädter aber nocheinmal den Turbo und gewannen schlussendlich verdient mit 11:8 und 3:1 in Sätzen.
 
Gegen Laakirchen fand man dann schneller ins Spiel und konnte aufgrund des fehlenden Angriffsdrucks des Gegners aus einer kontrollierten Abwehr und einem ruhigen Zuspiel immer wieder sehenswert punkten. Dieses Spiel gewannen die Freistädter glatt in drei Sätzen und gehen nun mit einem sechs Punkte Vorsprung in die vier verbleibenden Partien. Bereits zwei Siege aus den vier Begegnungen reichen den Freistädtern, um Tabellenplatz eins und somit die fixe Teilnahme am Finale des Final3’s in Leonding zu fixieren.
 
„Trotz der durchwachsenen Leistung, vor allem gegen Vöcklabruck, haben meine Jungs in den entscheidenden Phasen einen Gang hinaufgeschaltet und schlussendlich verdient gewonnen. Am Ende fragt niemand mehr, wie die vier Punkte zustande gekommen sind“, sagt Trainer Andreas Woitsch
 
Foto: Stefan Gusenleitner