Freistadt kürt sich ungeschlagen zum letzten Herbstmeister der Meisterschaftsgeschichte!

Nach einem 4:1 gegen Froschberg und einem 4:2 gegen Meister Vöcklabruck kann wird Freistadt zum zweiten Mal in Folge ungeschlagen Herbstmeister

Bereits am Freitag fand der Auftakt der Doppelrunde für die Freistädter statt.

Gegen Froschberg musste man zu Beginn alle Register ziehen und nach einer 1:0 Führung in Sätzen im zweiten Satz nach Verlängerung sogar den Satzausgleich hinnehmen.

Danach agierte Freistadt in den entscheidenden Phasen souveräner und kann sich schlussendlich verdient mit 4:1 durchsetzen.

Am Sonntag fand dann die entscheidende Partie gegen Meister Vöcklabruck statt.

Jean Andrioli & Co verschlafen den Beginn und sind zwei Sätze nur Zuseher. Auch im dritten Satz sieht zu Beginn alles nach einer klaren Angelegenheit für Vöcklabruck aus. Einige Eigenfehler auf Vöcklabrucker Seite bringen Freistadt aber wieder zurück und danach kippt das Spiel zunächst.

Nach dem 2:2 Satzausgleich und einer zehnminütigen Pause zeigt sich Vöcklabruck wieder von ihrer besten Seite. Wuchtige Angriffe und eine tolle Verteidigung bringen die Hausherren abermals mit 6:1 in Führung. Freistadt stemmt sich aber dagegen und kann, angeführt von Abwehrass Klaus Thaller, auch diesen Satz gewinnen. Danach sieht alles nach einer klaren Partie für Freistadt aus. Aber auch der nächste Satz bleibt bis zum 9:9 ein ausgeglichenes Match. Dann kann Freistadt noch einmal zulegen und macht den Sack mit 11:9 und 4:2 in Sätzen zu.

Damit kürt sich Freistadt nach 2017 auch heuer wieder ungeschlagen zum Herbstmeister und geht mit mindestens zwei Bonuspunkten auf die Verfolger Urfahr und Vöcklabruck in die kommende Frühjahrsaison.

Jugendabwehrspieler Nicolas Voit hatte im Dress der Freistädter an diesem Sonntag seinen letzten Auftritt. Er wechselt in die Schweiz und wird dort die Oberentfeldner unterstützen. Wir bedanken uns bei Nico für die vielen Jahre bei uns im Verein und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.

„Unsere Personalsituation ist momentan sehr angespannt. Deshalb möchte ich mich bei Nico nocheinmal sehr herzlich bedanken, dass er den weiten Weg aus der Schweiz auf sich genommen hat, um uns in der entscheidenden Partie zu unterstützen. Nico war im letzten Jahr eine der Stützen der Mannschaft in der Abwehr und er wird uns sehr fehlen. Trotzdem wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg auf seinem weiteren Weg. Heute überwiegt trotz der Trauer über den Abgang eines tollen Abwehrspielers die Freude über den Herbstmeistertitel. Auch wenn wir gegen Vöcklabruck nicht ansatzweise unsere Topleistung abrufen konnten, so haben wir uns Spiel zurückgekämpft und obwohl keiner mehr mit uns gerechnet hat, haben wir gewonnen“, sagt Mittelmann Julian Payrleitner.

Foto: Erwin Pils

Beschreibung: Die Mannschaft wünscht Nico Voit alles Gute auf seinem weiteren Weg

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