Fulminantes Comeback!

Jean Andrioli ist zurück

Freistädter gewinnen beide Spiele gegen Grieskirchen (3:2) und Wels (3:0).

Die Freistädter halten das Rennen um Platz 1 offen und profitieren dabei von einer Niederlage Kremsmünsters und dem Comeback von Kapitän Jean Andrioli.

Im ersten Spiel gegen Grieskirchen schien zunächst alles für die Trattnachtaler zu sprechen. Der Ex-Freistädter Peter Augl spielte groß auf und konnte sowohl am Block als auch beim Rückschlag die entscheidenden Punkte setzen. Der erste Satz ging klar mit 11:7 an die Grieskirchner.
Eine Umstellung bei den Freistädtern brachte die Wende. Jean Andrioli konnte auf der gewohnten links-vorne Position wieder voll überzeugen. Eine konzentrierte Abwehr und ein perfektes Zuspiel wurde mit dem Satzausgleich belohnt.
Satz drei und vier waren dann von Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Daraus resultierten ein klarer Satzgewinn für die Grieskirchner in Satz drei und für die Freistädter in Satz vier.
Im entscheidenden fünften Satz spielte die Mannschaft rund um Jean Andrioli wie aus einem Guss und konnte trotz einer kurzen Schwächephase Mitte des Satzes diesen mit 11:8 und das Spiel mit 3:2 für sich entscheiden.

Im zweiten Spiel gegen Wels war der Sieg nie gefährdet und die Freistädter gewannen verdient mit 3:0.

Somit liegt Freistadt wieder zwei Punkte hinter Kremsmünster auf Platz 2 und hat das Ticket für das Final3 so gut wie sicher.
Auch der erste Platz und somit der direkte Einzug ins Finale ist nun wieder aus eigener Kraft möglich.

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Die Stimme zum Spiel

“Wir haben in den letzen Wochen durch meine Verletzung sehr viele Aufstellungsvarianten ausprobiert und man merkte die Verunsicherung in der Mannschaft.
Auch heute war die Startaufstellung zu Beginn ungewohnt, da ich auf der für mich ungewohnten rechts-vorne Position spielte.
Als ich dann wieder auf der Hauptangreiferposition spielte, wurde unser Spiel sicherer. Ich bin beeindruckt, was unsere Mannschaft momentan leistet. Immerhin schaffen wir es, dass innerhalb weniger Bälle auf fast allen Position rotiert wird und jeder seine neue Rolle nahezu perfekt annimmt.”
Jean Andrioli – Kapitän

Foto: Stefan Gusenleitner