Freistädter zerstören Final3-Träume von Kremsmünster

JeanAndrioli(Quelle-Marco-Gossenreiter)_2Union Compact Freistadt – TuS Raiffeisen Kremsünster
4:1
(11:8, 10:12, 13:11, 15:14, 11:6)

 

Ein glückliches Händchen hatten die Verantwortlichen der Union Compact Freistadt bei der Terminvergabe der Heimspiele. Da das Spiel bereits auf Mittwochabend angesetzt war, entkam man der anstehenden Schlechtwetterfront. Die Woitsch-Fünf ging gestärkt durch den souveränen Sieg gegen Laakirchen in die Partie. Für die Gäste aus dem Kremstal wurde die Luft nach der Niederlage gegen Urfahr immer dünner.  Damit zählte für das Team von Coach Winterleitner nur ein Sieg, will man die Chance auf eine Final3-Teilnahme wahren. Winterleitner musste außerdem auf seinen Sohn und Zuspieler Stefan verzichten, der verhindert war.

Vor einer guten Zuschauerkulisse pfiff IFA-Schiedsrichter Wolfgang Weiß den Faustballschlager an. Und die Gäste erwischten mit 0:4 den besseren Start. Doch die Freistädter zeigten Moral und kämpften sich zurück ins Spiel, holten zuletzt trotz Gegenwind noch den Satzgewinn. Beide Mannschaften waren nun im Spiel angekommen. Vor allem die Angreifer Andrioli und Kronsteiner brachten die Defensivreihen gehörig unter Druck. Es entwickelte sich ein spannendes Match auf Augenhöhe, wo das Spiel ständig auf Messers Schneide stand. Der zweite Satz ging an Kremsmünster, Satz drei wieder an Freistadt. Schon der dritte Satz ging mit 13:11 in die Verlängerung. Doch kaum an Spannung zu überbieten war der vierte Satz. Die Mühlviertler erspielten sich zwei Satzbälle zum 10:8. Doch Kremsmünster steckte nicht auf und drehte den Spies um auf 10:11. In dieser Phase zeigten beide Teams Faustball vom Feinsten. Nach ewigen hin und her behielten die Hausherren die Nerven. Wakolbinger entschärfte eine Granate von Kronsteiner und Andrioli verwertete den Satzball zum 15:14.

Bis zum fünften Satz spielten Andrioli und Kronsteiner annähernd ein fehlerfreies aber extrem druckvolles Servicespiel. Erst im letzten Satz riss bei Kronsteiner etwas der Faden, womit den Freistädtern mit Eigenfehlern geholfen wurde.

„Beide Teams spielten heute ein hohes Niveau, wobei wir um eine Spur fokussierter agierten. Damit ist Kremsmünster fast raus, wir hingegen mit einem Bein in der Finalrunde!“, freut sich Angreifer Peter Augl über den heutigen Sieg, an dem er maßgeblichen Anteil hatte.

Bis morgen stehen die Freistädter wieder ganz oben, ehe Urfahr gegen Wels antreten muss. Die Freistädter schauen außerdem gespannt auf die am Freitagabend stattfindende Partie gegen Urfahr und Grieskirchen, die für die Tabellenführung entscheiden sein kann.

Die Compact-Truppe selbst lädt am Samstag wieder auf die heimische Sportanlage. Um 17:00 Uhr empfängt man erneut den FSC Wels 08, die bei nassen Verhältnissen immer äußerst gefährlich sind.