Aufholjagd der Freistädter Bundesliga-Mädels unbelohnt

Union Compact Freistadt – ATSV Salzburg

3:4

(9:11, 8:11, 3:11, 11:9, 11:6, 11:4, 12:14)

Eine Woche später als die Männer starteten die Frauen in die Frühjahrssaison der Faustball-Bundesliga. Die Frauen der Union Compact Freistadt schafften ein Jahr zuvor durch den Landesmeistertitel den Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga. Mit einer sehr starken Performance im Herbst schafften die Faustballerinnen sogleich die Qualifikation für das Aufstiegs-Play-Off zur 1. Frauen Bundesliga.

Und genau hier empfing man heute auf heimischer Anlage die Gäste des ATSV Salzburg, die in den vergangenen Jahren sehr viel Erfahrung in der 1. Bundesliga sammelten. Obwohl sich die Compact-Truppe viel für das erste Match vorgenommen hat, wollte in den ersten Spielzügen so überhaupt nichts zusammenlaufen. So kam es, dass die Salzburgerinnen ohne großen Aufwand mit 0:3 in Führung gingen. Doch wie aus dem Nichts spielten die Freistädterinnen auf einmal einen tollen Faustball und drängten die Gäste immer mehr zurück. So schaffte man den Ausgleich zum 3:3. Der letzte entscheidende Satz hatte es dann in sich und war an Spannung kaum zu überbieten. Bis zum Schluss fighteten beide Teams um jeden Ball und begegneten sich auf Augenhöhe. Am Ende macht die Routine der Salzburger Spielerinnen den entscheidenden Unterschied aus, sodass diese den letzten Satz mit 12:14 und das Match für sich entschieden. Die tolle Aufholjagd blieb somit unbelohnt.

„Verflixt und zugenäht, dass wär was gewesen. Nach dem katastrophalen Start haben sich meine Mädels gut gefangen, haben großes Kämpferherz bewiesen und einen tollen Faustball gezeigt. Leider hat es mit dem ersten Sieg nicht geklappt. Jedoch wissen wir jetzt, dass wir auch mit Mannschaften aus der 1. Bundesliga mithalten können.“, zeigt sich Trainer Ludwig Schimpl trotz Niederlage optimistisch für die nächsten Spiele.

Nächsten Samstag haben die Frauen der Union Compact Freistadt eine große Reise vor sich. Es geht nach Südtirol, wo die Truppe des SSV Bozen als nächster Gegner auf die Mühlviertlerinnen wartet.