Freistädter ringen Kremsmünster 4:3 nieder

zweiterundeHPTuS Raiffeisen Kremsmünster – Union Compact Freistadt
3:4
(10:12, 7:11, 11:7, 11:9, 8:11, 11:9, 9:11)

Gleich in der zweiten Runde kam es zwischen Union Compact Freistadt und TuS Raiffeisen Kremsmünster zu einem Spitzenduell der Männer-Bundesliga. Beide Trainer konnten aus dem vollen Kontingent schöpfen. Nach dem anfänglichen Abtasten nahm das Spiel an Fahrt auf. Kremsmünster führte bereits 8:10, doch Freistadt zeigte Kampfgeist und drehte den Satz noch auf 12:10. Im zweiten Satz war Freistadt stärker und erhöhte auf 2:0 in Sätzen. Nach der Führung glaubte sich das Team um Andrioli schon im sicheren Hafen, doch ohne die Hausherren auf der Rechnung zu haben. Bei den Kremstalern erhöhte Topschläger Klemens Kronsteiner mehr und mehr den Druck. Freistadt hatte immer mehr Probleme im Spielaufbau und geriet in Rückstand. Satz drei und vier gingen an Kremsmünster, womit die Partie mit 2:2 wieder offen war.

Nach einer 10-minütigen Pause pfiff Schiedsrichter Parzer Satz fünf an. Andrioli war im Service nun stärker, die Maschienerie lief wieder an. Knapp aber doch erhöhten die Messestädter mit dem 11:9 Satzgewinn auf 3:2. Nun punktete Freistadt ununterbrochen und erspielte sich in Satz sechs eine 7:3 Führung. Das Spiel schien gelaufen, doch Kremsmünster konterte mit fünf Bällen im Gang. Vor allem Andrioli zeigte hier eine Schwächephase im Service. Und nun kippte das Spiel. Kremsmünster glich erneut in Sätzen zum 3:3 aus und war zu dieser Zeit tonangebend. Im letzten Satz schien das Match für Freistadt nach einer 6:9 Führung für Kremsmünster schon gelaufen. Doch ein Aufbäumen der Mühlviertler brachte die Mannschaft zurück. Anders als zuvor gelang nun dem Compact-Team eine 5-Punkte-Serie, womit sie die Kremstaler nach 2 Std. und 15 Min. niederrangen.

“Es war heute ein extrem hart umkämpftes Spiel. Phasenweise waren wir sehr stark, doch immer wieder schlichen sich Schwächephasen ein. Hier müssen wir noch abgebrühter werden, um am Ende ganz oben zu stehen.”, meint Defensivspieler Thomas Leitner.

Keine Zeit bleibt zu verschnaufen, gleich am kommenden Samstag kommt es zum nächsten Heimspiel am Marianumsportplatz. Um 17:00 Uhr startet das Spiel gegn den FSC Wels 08. Vorsicht ist geboten, denn Wels überraschte gleich in der ersten Runde mit einem 4:2 Sieg über Meister Grieskirchen.