Freistadt vor erstem Showdown weiter auf Kurs

Einen weiteren Sieg für die Faustballer der Union Schick Freistadt brachte vergangenen Freitag das Heimspiel gegen den FSC Wels 08. Mit dem 4:1 Erfolg bleiben die Mühlviertler Spitzenreiter Grieskirchen auf den Fersen und können am kommenden Donnerstag mit einem Erfolg beim direkten Konkurrenten wieder die Tabellenführung übernehmen.

So klar vergangenen Freitag die Rollen im ersten Satz verteilt schienen, so schnell wurden die Freistädter bereits im zweiten Satz wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Nach gutem Beginn und schneller Satzführung machte ein alter Bekannter den Freistädter Faustballern wieder einmal zu schaffen: die eigene Unkonzentriertheit, gepaart mit einem plötzlich stärker werdenden Gegner. Und so dauerte es kaum zehn Minuten, ehe der zweite Satz auch schon verloren war. Thomas Leitner, dieses Mal aufgrund einer neuen Variante als Zuspieler eingesetzt: “Wir schaffen es derzeit leider immer noch nicht, dass wir über die gesamte Spieldauer hinweg konstant unsere Leistung abrufen. Heute ist es nochmal gutgegangen, aber daran müssen wir in Zukunft arbeiten.” Trainer Andreas Woitsch reagierte, brachte Christian Huber für Peter Augl ins Spiel und der Umschwung kam prompt. “Peter Augl hat eine starke Rückschlagleistung gezeigt, jedoch mussten wir speziell in der Defensive irgendwie reagieren. Ich bin froh, dass wir das Ruder wieder herumreißen konnten”, so Woitsch nach dem Spiel.

Mit dem in weiterer Folge ungefährdeten Sieg liegen die Faustballer der Union Schick Freistadt vor der letzten Hinrunde im Meister-Playoff der österreichischen Faustballbundesliga weiterhin auf Tabellenrang zwei, nur einen Punkt hinter Spitzenreiter Grieskirchen, der sich zeitgleich mit den Mühlviertlern zu einem mühevollen 4:3-Erfolg über Askö Urfahr quälte. Damit kommt es kommenden Donnerstag in Grieskirchen (14.00 Uhr) zum Gipfeltreffen der beiden erstplatzierten Teams und somit zum direkten Showdown um die Halbzeitführung im Meister-Playoff. “Ein Sieg brächte uns rein rechnerisch natürlich noch nicht ins Finale, wäre aber rein psychologisch unendlich wertvoll”, weiß Jean Andrioli um die Wichtigkeit des kommenden Duells. Das nächste Heimspiel der Freistädter folgt übrigens am kommenden Samstag, 18.00 Uhr. Gegner: TUS Raiffeisen Kremsmünster.