Zwei Punkte und ein Wasserbad

jean andrioliEinmal mehr jubeln konnten am Samstag die Faustballer der Union Schick Freistadt. Vor heimischem Publikum wurden nach spannendem Kampf die Tigers aus Vöcklabruck mit 4:1 besiegt und somit die Chance auf Platz zwei nach dem Grunddurchgang gewahrt. Das direkte Duell mit Urfahr fiel dagegen den Bedingungen zum Opfer.

Mit viel Respekt war man auf Seite der Freistädter in das Duell gegen den Gegner aus dem Salzkammergut gegangen, wusste man doch bereits zuvor um die Stärke insbesondere des Schweizer Nationalschlägers Cyrill Schreiber. „Wir kannten Fausto bereits aus diversen internationalen Bewerben. Gegen ihn zu spielen ist immer schwierig. Und letztlich wurde es auch das erwartet spannende Duell auf Augenhöhe“, war Kapitän Christian Leitner nach dem Spiel froh über die gewonnen zwei Punkte. Mit unerwartet gefinkeltem Spiel und taktisch gut eingestellt hatten die Vöcklabrucker zuvor Freistadt nicht nur im zweiten Satz, welcher sogar gewonnen werden konnte, stark unter Druck gesetzt. Mit viel Geduld, starkem Zuspiel und einem in Hochform agierenden Jean Andrioli gelang es jedoch schlussendlich, das Spiel mit 4:1 doch noch ins Trockene zu bringen. Ein letztlich gelungener harter Pflichtsieg für Freistadt, mit dem man sich die Chance auf Platz zwei und somit einen vermeintlich leichteren Gegner im Playoff erhalten konnte.

Auf dem Weg dorthin wartete am Sonntag mit FBC Askö Urfahr auswärts einer der direkten Konkurrenten. Dementsprechend hoch motiviert waren die Freistädter auch nach Linz angereist – um dann bereits nach dem Aufwärmen, ohne das Spiel überhaupt begonnen zu haben, gleich wieder unter der Dusche zu verschwinden. „Ein Wolkenbruch während des Aufwärmens hat ein reguläres Spiel heute leider unmöglich gemacht. Der Platz in Urfahr war ohnehin bereits zuvor sehr tief, und durch den vielen Regen wurde er endgültig unbespielbar“, trauerte Abwehrspieler Thomas Leitner einer möglichen Vorentscheidung nach.