Freistadt beendet Bundesligasaison auf Platz 3

Nichts wurde es mit der erhofften Titelverteidigung. Freistadt verliert das Halbfinale gegen die Hausherren aus Kremsmünster mit 4:1 und erreicht den dritten Platz beim diesjährigen Final 3.

Kremsmünster startete bei besten Faustballbedinungen wie aus der Pistole geschossen und ließ Freistadt zu Beginn nicht den Hauch einer Chance. Angetrieben von den heimischen Fans zeigte Kremsmünsterangreifer Klemens Kronsteiner vom ersten Ball an, dass er und seine Mannschaft den Titel nach 32 Jahren wieder ins Kremstal holen wollten.

Freistadt fand im zweiten Satz zwar besser ins Spiel und gewann diesen auch, konnte aber in den folgenden entscheidenden Phasen nicht ihr gewohntes Spiel aufziehen.

Bei nachlassendem Tageslicht wurde auch das Flutlicht ein spielentscheidender Faktor. Kremsmünster konnte sich auf die Lichtverhältnisse besser einstellen und entschied Satz drei und vier ebenfalls für sich.

Ein Wechsel bei den Freistädtern im fünften Satz zeigte nicht die erhoffte Wirkung und so zog Kremsmünster verdient mit 4:1 ins Finale gegen Grieskirchen ein.

Mit großem Selbstvertrauen starteten die Kremstaler in dieses Finale und gewannen gegen Grieskirchen überraschend klar mit 4:0.

 

„Die Lichtverhältnisse waren heute sicher mit ein Faktor, dass meine Mannschaft nicht ins Spiel fand, das soll aber die Leistung von Kremsmünster in keinster Weise schmälern. Heute wären sie auch bei Tageslicht sehr schwer zu schlagen gewesen“, zeigt sich Trainer Andreas Woitsch kritisch gegenüber den Bedingungen, erkennt aber die sensationelle Leistung Kremsmünsters an diesem Tag an.

 

„Nach den vielen Verletzungen und der dadurch gezeigten Leistung haben wir heute den dritten Platz gewonnen und können stolz auf diese Saison zurückblicken. Wir blicken jetzt sofort wieder nach vorne, denn immerhin haben wir noch die Möglichkeit zwei Titel in dieser Saison zu gewinnen. Kommendes Wochenende findet der Championscup der Männer in Pfungstadt statt und außerdem spielen wir noch im Halbfinale des OÖ-Cups“, ist Obmann Karlheinz Kaufmann stolz auf das Erreichte und gibt die Marschroute für die kommenden Wochen vor.

Foto: Stefan Gusenleitner