Freistadt unter Zugzwang

Die dritte Runde der Faustballbundesliga endete mit einer 2:4 Niederlage gegen den Tabellenführer aus Grieskirchen. Der Fokus liegt nun auf dem Erreichen der Top 3.

Vergangenen Donnerstag fand die dritte Runde der Bundesligarückrunde statt. Bei zunächst beinahe winterlichen Temperaturen und feuchtem Boden fanden die Freistädter nie wirklich ins Spiel und mussten die ersten beiden Sätze an Grieskirchen abgeben.

Einige Eigenfehler auf Seiten des Gegners und eine tolle Serviceleistung von Jean Andrioli verhalf den Freistädtern zwar noch einmal zu einem Satzausgleich, danach lief aber nicht mehr viel zusammen.

Vor allem der Ex-Freistädter Peter Augl zog mit sehenswerten Abwehrkationen der Compact-Fünf den Nerv. Eine verdiente 2:4 Niederlage war die Folge.

 

Ausrasten kann sich die Mannschaft von Andreas Woitsch aber nicht. Nach der bitteren Niederlage ist der erste Platz nur noch theoretisch möglich. Der Fokus liegt daher jetzt auf einer guten Ausgangssituation für die Viertelfinali. Ein zweiter Sieg gegen die Mannschaft aus Vöcklabruck wäre enorm wichtig. Auch wenn der Gegner dieses Mal als Außenseiter gilt, so müssen die Freistädter zu ihrer alten Form zurückfinden, um weitere zwei Punkte zu holen und damit einen großen Schritt Richtung Top3 zu machen.

 

Fraglich bleibt weiterhin, ob Jean Andrioli gegen Vöcklabruck auflaufen wird. Bereits gegen Grieskirchen kämpfte der Nationalteamspieler wieder mit seiner Verletzung.

 

„Momentan läuft es einfach nicht. Wir versuchen jetzt im Training gerade die vermeintlich einfachen Bälle sauber zu spielen. Auch das Zuspiel müssen wir wieder besser in den Griff bekommen. Verloren ist noch nichts, aber die Mannschaft muss endlich aufwachen und darf sich nicht auf den Erfolgen des vergangenen Jahres ausruhen“, sieht Trainer Andreas Woitsch die momentane Verfassung durchaus kritisch.