Freistädter lösen Ticket zum Final3 in Salzburg  

Leitner Thomas und Andrioli Jean (Quelle: Walter Rudorfer)
Leitner Thomas und Andrioli Jean (Quelle: Walter Rudorfer)

Union Schick Freistadt – ÖTB Drösing
3:0
(11:4, 11:7, 11:1)

Union Schick Freistadt – FSC ASKÖ Urfahr
3:2
(11:9, 9:11, 11:5, 9:11, 11:8)

Zum heißen Showdown luden die Freistädter Faustballer am Samstag in die Sporthalle. Wie schon am Feld kämpften die Teams von Union Schick Freistadt und FBC ASKÖ Urfahr um das letzte Finalticket für das Ende Februar in Salzburg stattfindende Finalwochenende. Urfahr schickte die beiden Routiniers Martin Weiß und Christian Koller im Angriff ins Rennen, da der Brasilianer Patrick Piermann nach wie vor an einer Ellbogenblessur laboriert. Die Freistädter mussten auf Schlagmann Peter Augl verzichten, den die aktuelle Grippewelle außer Gefecht setzte.

Doch bevor es zum heißen Kampf kam, mussten beide Mannschaften gegen Schlusslicht ÖTB Drösing noch die Pflicht erfüllen. Beide Teams setzten sich ohne größere Probleme klar mit 3:0 gegen die Niederösterreicher durch.

Um ca. 18:15 Uhr pfiff Schiedsrichter Karl Hinterreiter das Spiel an. Beiden Mannschaften stand ins Gesicht geschrieben, dieses Spiel um alles in der Welt gewinnen zu wollen. Die Hausherren erwischten den besseren Start. Andrioli versuchte mit Spielwitz zu überzeugen. Weiß und Koller machten der Freistädter Abwehr mit wuchtigen Grundlinienschläge das Leben schwer. Doch das Training zeigte bei den Freistädtern Wirkung. Brachte noch eine Woche zuvor der Grieskirchner Weiß Dietmar die Abwehrreihe von Freistadt schwer in Bedrängnis, hatte es der ältere Bruder Martin mit Urfahr diesmal schwer über die Grundlinie zu punkten. Es war ein spannendes Match auf Augenhöhe, die 100 Zuschauer kamen definitiv auf ihre Rechnung. Die Sätze würden abwechselnd von beiden Mannschaften gew8nenn werden. Nach einer 2:1 Satzführung kam Freistadt im vierten Satz nicht aus dem Service. Andrioli konnte in dieser Phase zu wenig Druck aus dem Service erzeugen, sodass der Gastgeber mit 0:7 zurück lag. Doch die Woitsch-Fünf zeigte Moral und kämpfte sich zum 9:9 heran. Trotzdem wurde der Satz knapp an Urfahr abgegeben. Der fünfte Satz war bis zur Mitte ausgeglichen, danach legte Freistadt einen Lauf hin und erspielte sich 4 Matchbälle. Andrioli nutzte den 3. Matchball und holte mit einem Serviceass den Sieg für Freistadt.

“Wir traten heute sehr kompakt auf und wollten den Sieg unbedingt. Salzburg wir kommen!”, freut sich der gut gelaunte Freistädter Kapitän Andrioli. Theoretisch könnte Urfahr am letzten Spieltag an Freistadt vorbeiziehen, aber da müsste in der Faustballwelt schon sehr viel schief laufen.

Nächste Woche trifft man am Samstag zum Abschluss des Grunddurchgangs auf den Tabellenführer TUS Kremsmünster und auf ASKÖ Laakirchen. “Kremsmünster agierte bisher sehr souverän. Aber wir sind im Aufwind und vielleicht können wir den Tabellenführer nicht nur ärgern!”, lässt Abwehrstütze Klaus Thaller mit einer versteckten Kampfansage aufhorchen.