Freistädter Faustballer gewinnen Spitzenduell gegen den regierenden Staatsmeister

Union Schick Freistadt – Union Inzersdorf

3:0

(11:3, 12:10, 11:6)

 

Union Schick Freistadt – FG Sparkasse Grieskirchen/Pötting

3:0

(11:7, 11:5, 13:11)

 

Nach dem Vortasten in der ersten Runde stand in der zweiten Runde bereits ein großer Schlager gegen die Mannschaft von FG Sparkasse Grieskirchen/Pötting an. Doch zuerst mussten beide Mannschaften noch gegen den Aufsteiger Union Inzersdorf ran.

Grieskirchen gewann das Spiel ohne Probleme klar mit 3:0. Die Freistädter Truppe startete ebenfalls gut in die Partie und holte den ersten Satz klar mit 11:3. Im zweiten Satz hatten die Hausherren aber nach einer klaren Führung noch gewaltig gegen eine stark aufspielende Inzersdorfer Mannschaft zu kämpfen und mussten sogar zwei Satzbälle abwehren. Zuletzt ging der Satz in der Verlängerung an Freistadt und auch der dritte Satz konnte gewonnen werden. „Gegen Inzersdorf mussten wir uns gehörig ins Zeug legen. Doch nach einer Schwächephase im zweiten Satz konnten wir uns wieder stabilisieren.“, analysiert Abwehrspieler Franz Raffaseder.

Doch das Augenmerk galt der dem dritten Spiel, dem Spiel zwischen Gold- und Bronzemedaillengewinner des Vorjahres. Und die Woisch-Fünf legte von Beginn auch mit einem gewaltigen Engagement los. Alle Spieler waren heiß auf diese Partie, was auch von außen spürbar war. Es entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau, wobei die Hausherren immer einen Tick besser im Service sowie in der Defensive waren. So ging auch der erste Satz klar mit 11:7 an Freistadt. Der zweite Satz ging im gleichen Tempo weiter. Eine rasche 5:0 Führung für Freistadt, eine Phase in der für die Mühlviertler alles aufging. Die 2:0 Satzführung war für Grieskirchen nicht mehr abzuwenden. Im dritten Satz musste das Team von Freistadts Kapitän Jean Andrioli das erste Mal einem Rückstand nachlaufen. Bis zum Schluss hielt der amtierende Staatsmeister immer einen Vorsprung von zwei Punkten. Wie schon im Spiel zuvor, konnten wieder zwei Satzbälle abgewehrt werden, ehe man sich bei 12:11 einen Matchball herausspielte. Ein groß aufspielender Jean Andrioli verwertete diesen Matchball im zweiten Rückschlag.

„Meine Mannschaft hat heute super gespielt. Wir waren im Angriff und in der Defensive immer etwas stärker als Grieskirchen. Von Beginn bis zum Schluss merkte man, dass wir diesen Sieg wollten!“, so der stolze Kapitän Jean Andrioli.