Freistadt bleibt ungeschlagen

klaus thallerTUS Kremsmünster – Union Schick Freistadt
2:4 (15:13, 5:11, 8:11, 9:11, 11:9, 9:11)

Der Gewinn des Herbstmeistertitels stand für die Faustballer der Union Schick Freistadt bereits eine Woche zuvor fest – doch als Sahnehäubchen galt es noch, die Winterkrone ungeschlagen nach Hause zu holen. Am Freitagabend konnte schließlich tatsächlich auch noch Kremsmünster mit 4:2 besiegt werden, womit für die Freistädter das erfolgreichste Faustballjahr der Vereinsgeschichte perfekt zu Ende ging.

Bei widrigsten Bedingungen, eisiger Kälte, Wind und Regen kam der amtierende Welt- und Europacupsieger am Freitag dabei auch gegen den mit zahlreichen WM-Teilnehmern gespickten Gegner aus dem Kremstal lediglich in Satz eins in echte Bedrängnis, wobei zu viele unnötige und leichte Eigenfehler auf Seiten der Gäste den Kremstalern dann auch zum Satzgewinn verhalfen. Ein Wechsel in der Defensive von Franz Raffaseder auf den einmal mehr stark aufspielenden Neuzugang Christoph Wakolbinger brachte jedoch die nötige Sicherheit ins Spiel der Schützlinge von Trainer Andreas Woitsch zurück, und in der Folge lieferten diese dem Gegner bei eisigen äußeren Bedingungen einen heißen Fight. Mit teils spektakulär erkämpften Punkten gelang es den Freistädtern immer besser, dem Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen und diesen zu großem Risiko zu zwingen – was oftmals auch daneben ging. „Wir haben es streckenweise von vielen Eigenfehlern bei Kremsmünster profitiert, aber auch selbst mit Fortdauer des Spiels eine immer bessere Leistung gezeigt. Ungeschlagen die Winterkrone zu erobern und diese tolle Saison auf diese Art zu beschließen, bedeutet uns sehr viel.“, zog Mittelspieler Thomas Leitner nach dem Spiel zufrieden Bilanz.

Und auch der ins vorwinterliche Kremsmünster mitgereiste Sektionsleiter Wolfgang Aichberger jubelte: „Unser Team hat mit dem ungeschlagenen Gewinn der Winterkrone den positiven Trend der Saison bestätigt und bewiesen, dass es zu Recht zu den derzeit besten Mannschaften der Welt gehört. Das lässt natürlich auch das Funktionärsherz höher schlagen!“