… und am Ende waren’s 4 Punkte

FBL-HitachiMühsam ernährt sich das Eichhörnchen, in diesem Fall die Faustballer von Union Schick Freistadt in der Hitachi Faustball Bundesliga. Gegen den Tabellenfünften Laakirchen und den Vorletzten ÖTB Drösing reicht es am Ende nur mühsam zu 4 wichtigen Punkten am Weg zum Final 3 in Wels in einem Monat.

Nach über zwei Wochen Trainings- und Wettkampfpause über Weihnachten kam Aufsteiger und Mitfavorit Union Schick Freistadt in der ersten Rückrunde der Hitachi Faustball Bundesliga am Samstag in Laakirchen nicht so recht in die Gänge. Gleich den ersten Satz gegen den Tabellenvorletzten ÖTB Drösing verschliefen die Freistädter Jungs – diesmal gecoacht von Kapitän Christian Leitner, da Trainer Andreas Woitsch berufsbedingt fehlte – total und mussten ihn letztendlich mit 8:11 abgeben. Die weitangereisten Niederösterreicher konnten das Spiel teils sehr ausgeglichen gestalten und mit starken Angaben und konzentrierter Defensive die Freistädter immer wieder ärgern. Erst im Laufe des Spiels fanden die Spieler von Freistadt etwas besser zu ihrem gewohnten Rhythmus und konnten die Partie letztendlich doch klar mit 3:1 (8:11, 11:7, 11:4, 11:5) für sich entscheiden.

Im zweiten Spiel des Tages mussten die Jungs von Union Schick Freistadt gegen Gastgeber ASKÖ Laakirchen antreten. Auch dieses erwartet schwere Spiel ging letztendlich mit 3:2 (11:7, 10:12, 11:8, 4:11, 11:2) an Freistadt, doch hatte der Tabellendritte dabei viel mehr zu kämpfen, als ihm lieb war. Die junge Mannschaft von Laakirchen, gegen den prominenten Gegner hoch motiviert, fightete vor einer tollen Kulisse des heimischen Publikums über fünf Sätze lang um jeden Ball und konnte Freistadt über weite Strecken des Spiels Paroli bieten und teilweise sogar die eigenen Grenzen aufzeigen. Mit vielen unnötigen Fehlern in der Defensive machte man dem Gegner das Leben zusätzlich leicht, und auch im Angriff war Jean Andrioli von seiner Höchstform noch ein Stückchen entfernt. Vor allem am Block merkte man die Verunsicherung des Freistädter Hauptangreifers, zu oft konnte Laakirchen hier an der Leine ungestört agieren. Letztenendes konnten jedoch die Freistädter, die den vierten Satz noch mit 4:11 verloren hatten, nochmals alle Kräfte mobilisieren und den fünften Satz klar mit 11:2 für sich entscheiden. „Vor allem Laakirchen hat heute sehr stark gespielt. Es war die erwartet schwere Aufgabe, aber wir haben die erhofften wichtigen Punkte auf dem Weg zum Final 3 geholt. Mit den spielerischen Aspekten bin ich aber noch überhaupt nicht zufrieden“, zieht Kapitän Christian Leitner am Ende des Tages selbstkritisch Bilanz.

Für die Freistädter, die aufgrund des unerwarteten Sieges von Grieskirchen über Tabellenführer Kremsmünster weiterhin auf Tabellenplatz drei rangieren, geht es nächste Woche mit Auswärtsspielen gegen Vöcklabruck und Graz weiter, ehe man am 30. Jänner daheim im Spitzenspiel FBC Askö Linz-Urfahr und Grieskirchen empfängt.