Das Comeback von Jean Andrioli bringt vier wichtige Punkte im Kampf um die Final3 Teilnahme. Freistadt hat nun wieder alles selbst in der Hand.
 
Vergangenes Wochenende fand die vorletzte Runde der Hallenbundesliga statt. Freistadt musste in Perg gegen die Hausherren aus Münzbach und Dauerrivale Grieskirchen antreten.
Der wiedergenesene Jean Andrioli konnte von Beginn an viel Druck erzeugen und man gewinnt beide Spiele klar mit 3:0.
 
Im ersten Spiel des Tages trifft man auf Grieskirchen, die ebenfalls von viel Verletzungspech geplagt sind. Neben Hauptangreifer Dietmar Weiß, der in der Hallensaison nicht spielberechtigt ist, müssen die Grieskirchner ebenfalls auf den verletzten Joao Victor Fidelis und den gesundheitlich angeschlagenen Peter Augl verzichten.
Das nutzen die Freistädter von Beginn an und gewinnen Satz eins klar mit 11:7.
Nach der Rückkehr von Hauptangreifer Andrioli kann man wieder in der gewohnten Startformation beginnen, was sofort Stabilität in die Mannschaft bringt.
Auch die Sätze zwei und drei sind eine klare Angelegenheit für Freistadt und enden mit 11:4 und 11:3.
 
Im zweiten Spiel warten die Gastgeber aus Münzbach. Freistadt kann den Schwung aus der ersten Partie mitnehmen und startet wieder gut. Satz eins und zwei sind eine klare Angelegenheit und enden mit 11:5 und 11:1.
Erst in Satz drei kann sich Münzbach aufbäumen und geht zwischenzeitlich mit 5:3 in Führung. Die Freistädter, für die jeder Satz in der Final3 Entscheidung wichtig sein kann, agieren ab diesem Zeitpunkt sehr konzentriert und konsequent. Der Gegner macht in diesem Satz keinen Punkt mehr und so endet der Satz mit 11:5 für Freistadt.
 
Damit erreicht man am Ende des Spieltages vier Punkte und plus sechs Sätze.
 
Da die direkten Konkurrenten wichtige Siege verspielen und teils klar verlieren, stehen die Freistädter nun vor der letzten Runde auf Tabellenplatz drei und können das Final3 in Freistadt wieder aus eigener Kraft erreichen.
 
In der letzten Runde trifft Freistadt auf das Tabellenschlusslicht aus Grünburg und den direkten Konkurrenten Froschberg, der momentan mit zwei Punkten Vorsprung auf Tabellenplatz zwei steht.
Mit zwei Siegen kann Freistadt alles klar machen und die Teilnahme am Final3 am 23. und 24. Februar in Freistadt fixieren.
 
“Wir müssen gegen Froschberg Vollgas geben und möglichst hoch gewinnen. Die Froschberger haben gerade in der Halle mit Valentin Weber einen tollen Hallenspieler, der sowohl am Block, als auch am Rückschlag brandgefährlich ist. Mit Martin Pühringer haben sie auch am Service einen Topmann.
Der Druck ist groß, wir dürfen uns aber auch gegen Grünburg keine Fehler erlauben”, sagt Abwehrspieler Michael Kreil.
 
Foto: Stefan Gusenleitner
Beschreibung: Jean Andrioli feiert ein fulminantes Comeback
 

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