Sport verbessert die Lebensqualität nachhaltig – auch oder vor allem für 50+

Der Bewegungsdrang in unserer Gesellschaft nimmt zu. Immer mehr Menschen im fortgeschrittenen Alter kommen zu dem Entschluss, dass regelmäßige und gezielte Bewegung dem Wohlbefinden ganz erheblich dient. Wenn man bedenkt, dass jetzt etwa 20 % der Bevölkerung über 20 Jahre zählt, so werden es 2030 schon 35 % sein.

Die Entwicklung unserer Gesellschaft geht aber dahin, unsere tägliche Bewegung zu reduzieren. Die Wege zum Einkauf werden kürzer, der Lift bringt uns schneller in den 2. Stock, das Auto wird am Sonntag gestartet, um die Zeitung zu holen und so gibt es noch viele Beispiele für die Reduktion unserer täglichen Bewegung.

Bewegungsarmut fördert aber geradezu den körperlichen Abbau und beeinflusst unser seelisches Wohlbefinden negativ. Krankheit ist die Folge! Die Medizin hilft uns zu einer längeren Lebenszeit, aber die Qualität des Lebens können wir nur selbst verbessern.

Die jüngere Generation, damit sind jene ab dem 20. Lebensjahr, hat erkannt, wie wichtig Bewegung ist. Während bei unseren Jüngsten auch noch einiges nachzuholen ist, ist der Anteil an Senioren, der erkannt hat, dass Sport die Lebensqualität verbessert, noch zu gering.

Dabei kommt es nicht darauf an, im Alter noch neue Bewegungsmuster zu erlernen. Jeder beherrscht natürliche Bewegungsformen wie Gehen, Wandern und Laufen. Dazu kommen nicht leicht erlernbare Techniken wie etwa mit Schneeschuhen gehen oder Nordic Walking, aber auch komplexere Techniken, die wir uns im Laufe unseres Lebens erlernt haben, wie etwa Schi- oder Radfahren und Schwimmen, die sich durchaus dazu eignen, das körperliche und seelische Wohlbefinden positiv zu beeinflussen.

Es ist die Aufgabe der Sport Union, ein möglichst großes Angebot an Bewegung zu bieten. Unser aller Aufgabe ist es, auch jene, die heute noch zu wenig Bewegung machen, zu überzeugen, wie wichtig es für jeden einzelnen ist, seine Lebensqualität durch Sport zu steigern. Unser Verein bietet für jeden viele Möglichkeiten an.

 

Quelle: Sportunion OÖ / winner

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